Mein Abschied von WhatsApp

Es war ein langer Weg, bis dass ich mich entscheiden konnte, mich endgültig von WhatsApp zu verabschieden. WhatsApp ist immerhin bequeme Gewohnheit, und die Kontakte sind auch zu überzeugen. Bei meinen fünf betroffenen Kontakten war das die kleinste Schwierigkeit.

Mit meinen zwei wichtigsten Kontaken konnte ich mich mündlich verständigen können: Da beide den Kontakt über Telegram ablehnen, habe ich mich mit ihnen auf den Kompromiss Skype geeinigt. Das ist zwar ein Wechsel vom Teufel zu Belzebub, aber zumindest bin ich nicht mehr beim Teufel zu Besuch.

Den drei übrigen habe ich die folgende Email geschrieben:

Liebe . . .,

da WhatsApp/Facebook sehr viele Daten seiner Nutzer sammelt, habe ich mich entschlossen, mich von WhatsApp zu verabschieden (siehe u.a. hier: https://blog.wdr.de/digitalistan/kampf-gegen-whatsapp-reloaded-aus-nrw). Das ist für mich aber kein Abschied von Dir, weil ich auch auf anderen Kanälen erreichbar bin:
* über meine Email-Adresse
* über den Messenger Telegram (Infos siehe hier: https://telegram.org/faq/de)
* über Skype (schlankermensch).

Ich würde mich freuen, wenn mein Abschied von WhatsApp für Dich kein Abschied von mir wäre.

In diesem Sinne sende
ich Dir einen lieben Gruß
Gerhard

8 Gedanken zu “Mein Abschied von WhatsApp

  1. Gerhard Hallsteiln 7. August 2019 / 21:16

    Das wird mir jetzt wohl niemand so wirklich abnehmen: Ich habe zweimal erfolglos versucht, meine Kontakte davon zu überzeugen, sich zusätzlich zu WhatsApp einen sicheren Messenger zu installieren. Nachdem aktuell ein sehr wichtiger Kontakt diesen Wunsch ebenfalls abgelehnt hat, habe ich mich von Telegram und Threema getrennt:
    ~ Auf Threema und Telegram hatte ich jeweils nur einen aktiven Kontakt.
    ~ Mein Smartphone hat nur 8 GB Speicher, der langsam knapp wird.

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  2. Gerhards Gedankenbuch 17. April 2019 / 11:11

    Auch mein zweiter Versuch, mich vollständig von WhatsApp zu verabschieden, ist gescheitert. In einer WhatsApp-Nachricht an einige Kontakte habe ich geschrieben:

    „Ich habe das Handtuch geworfen:
    ~ Bis auf die Kontakte, die ohnehin Telegram schon nutzen, haben sich leider alle geweigert, sich einen zusätzlichen Messenger zu installieren.
    ~ Ich will mir diese „Diskussion“ bei neuen Kontakten nicht mehr antun: Entweder sind sie bereit für einen alternativen Messenger oder nicht. Im letzten Fall bleibt es dann eben bei WhatsApp 😞.“

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  3. Lars Böhmer 10. Februar 2019 / 21:57

    Hab WhatsApp gelöscht vor Monaten.

    Manche ziehen da nicht mit. Damit kann ich leben.

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  4. Gerhard Hallstein 19. November 2018 / 0:54

    Ich habe mich mittlerweile völlig davon verabschiedet, meine Kontakte zum Abschied von WhatsApp zu bewegen, weil jeder selbst entscheiden sollte und darf, welchen Messenger bzw. welche Messenger er benutzt. Wer WhatsApp als Zweit- bzw. auch Erstmessenger nutzen will, der sollte das tun.

    Meine aktuellen Kontakte versuche ich zu überzeugen, Telegram als zusätzlichen Messenger zu installieren. Falls mir das gelingt, werde ich mich von WhatsApp verabschieden.

    Neue Kontakte werde ich darauf aufmerksam machen, dass ich den Kontakt über Telegram bevorzuge.

    Sollte es mir gelingen, Telegram zumindest als zusätzlichen Messenger für den Kontakt mit mir zu installieren, würde mich das zufrieden stellen.

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  5. Gerhards Gedankenbuch 5. Juli 2018 / 11:47

    Leider hat der Wechsel nicht geklappt, weil wichtige Kontakte nicht mitgemacht haben. Und wegen technischer Meinungsverschiedenheiten will ich mir keinen Stress machen.

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  6. Gerhards Gedankenbuch 25. Juni 2018 / 22:58

    . . . und mir hat jemand, von dem ich es gar nicht erwartet habe, geantwortet:“Mich stört die Spionage nicht.“

    Da fällt mir gar nichts mehr ein.

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  7. Hannes 25. Juni 2018 / 22:19

    Bin mittlerweile auch bei Telegram und ich bemerke, daß mehr und mehr meiner Freunde wechseln (leider nur als Zweitmessenger).

    Schon traurig, was die Medien mit Leuten gemacht haben…. „hab doch nichts zu verbergen“, „Verschlüsselung ist nicht gut“ höre ich oft noch als Argument 😦

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