20% unter der amtlichen Armutsschwelle

Wer aktuell nicht mehr als 969 Euro monatlich zur Verfügung hat, liegt unter der amtlichen Armutsgrenze. Sind 969 Euro im Monat schon „zu wenig um zu leben und zu viel um zu sterben“, so gibt es Menschen mit einem weitaus niedrigeren monatlichen Einkommen. So lebe beispielsweise ich zur Zeit 20% unter dieser Schwelle.  Da meine aktuelle Rente zusammen mit der Grundsicherung in derselben Höhe liegt wie seinerzeit bei Hartz IV, befinde (nicht nur) ich mich in einer Endlos-Armuts-Schleife, weil die jährliche Rentenerhöhung in voller Höhe von der Grundsicherung abgezogen wird. Und selbst sparsames haushalten, das zu einer Gutschrift bei der jährlichen Mietabrechnung führt, wird mir in vollem Umfang von der Grundsicherung abgezogen. Und von einer 450-Euro-Stelle darf ich genau so träumen wie von einer Stelle mit Aufwandsentschädigung.

Persönlich versuche ich, mit meiner Lage durch das Führen eines Haushaltsbuches besser klar zu kommen. Das bringt mir zwar keinen Cent mehr ein, aber einen guten Überblick über meine Ausgaben. Dieser Überblick hilft mir mehr, als ich es mir vor dem Führen des Haushaltsbuches erträumt hätte. Doch das alleine reicht nicht, weil ich auch meine Einstellung entsprechend anpassen muss. Und da habe ich meine Hochs und Tiefs. Und es gibt Menschen, die mich trotz meiner Armut nicht von Gemeinsamkeiten ausschließen.

Unter meinen Leserinnen und Lesern gibt es bestimmt auch den ein oder anderen, der von Armut betroffen ist. Und ich möchte Euch gerne fragen: Wie geht Ihr mit Eurer Situation um?

 

 

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